Botoxtherapie

Mit Botox verbinden die meisten Menschen Schönheitsoperationen und das Glätten von ungeliebten Falten. Das Nervengift kann aber noch viel mehr - es kann Personen mit ernsten Krankheitsbildern helfen.



 

Wozu also nun Botox?

Menschen, die an Spasmen leiden, haben mit einer dauernden Verkrampfung ihrer Muskulatur zu kämpfen. Die ständige Aktivierung und das damit verbundene Anspannen der Musklen bedeuten für die Patienten starke Schmerzen. Durch die Spastik kommt es außerdem zu enormen anatomischen Fehlstellungen. 

Eine Methode, wie man diesen Menschen helfen kann, besteht in der Chemodenervation mit Botox (Botulinum-Toxin).

 

Dabei wird das Fettgift in die betroffenen Körperteile gespritzt. Dadurch kann beim Betroffenen eine Besserung über einen Zeitraum von vier bis fünf Monaten erzielt werden. Angepeilt werden folgende Ziele: das Greifen und Loslassen von Gegenständen, eine verbessserte Gangqualität und eine angenehmere Liegeposition für den Patienten.



 

Die Behandlung kann auch auf anderen Gebieten angewendet werden, wie beispielsweise Migräne, zervikale Dystonie (Verkrampfung der Hals- und Nackenmuskulatur), dem dynamischen Spitzfuß oder Hyperhidrose (übermäßige Schweißproduktion). Auch Amputationspatienten kann gegen Phantomschmerzen und Schwitzen am Stumpf geholfen werden.



 

Neben der Tatsache, dass man die Behandlung nur alle paar Monate durchführen muss, sprechen auch die weiteren Vorteile der Therapie für sich: Botox verspricht eine hohe Sicherheit, es gibt so gut wie keine zentralen Nebenwirkungen.


Dr. Karin Serrat kann außerdem mehr als zehn Jahre klinische Erfahrung aufweisen. Mittels der Injektion mit der Nadel kann eine genaue Lokalisation im Muskel erreicht werden. Und das Mittel ist gut kombinierbar mit etwaigen anderen Medikamenten.